
Elektrisierte Wäschespinnen auf Ton
Gerhard Hesse,
Inhaber von Formidabel,
verarbeitet seinen Alltag,
seine Erfahrungen und Gedanken,
indem er gestaltet,
um so Anstöße
zum Überdenken eingefahrener
Lebensgewohnheiten zu geben.
Er setzt Phantasie und Kreativität gegen
erstarrte Strukturen und geistige Unbeweglichkeit. Bevorzugt setzt er Zeichen,
Bildwerke in die Landschaft, um über diese ‚land-art’ mit den Menschen in
Kommunikation zu treten. Oder er baut lebendiges Mobiliar
(den Ballsaal der tanzenden Möbel, die Stuhlgeschichten etc.) und Objekte.
„ …, wobei eines der- für mich- zentralen Elemente der Hesseschen
Kunst genannt ist: Dynamik. Seien es fliegende Schränke, tanzende Kommoden oder
gar fest gefügte Staumauern, Gerhard Hesse, selber Marathonläufer, setzt sich mit Bewegung,
der Möglichkeit zu bewegen und bewegt zu werden auseinander.
Kreativ sind dabei nicht nur seine Objekte…. Die handwerkliche Komponente,
die penible Genauigkeit der Artefakte zeigen Gerhard Hesse als Handwerker der Kunst,
als Wertkonservativen nicht nur in den Aussagen, sondern auch in der fast
altfränkischen Liebe zu Detail und Material.
Holz schwebt, zerfließt wie Wachs, Metall verknotet sich…… Veränderbarkeit und Beharren,
Dynamik und Kontemplation sind die Elemente dieses KunstHandwerkers,
der aus seiner Region den Dialog mit der Welt sucht.“
Für öffentliche und private Bauherren bietet Gerhard Hesse ‚Kunst am Bau’ an,
um das Alltägliche aus dem Alltag hervorzuheben, einen vitalen und auf das Bauwerk
bezogenen Blickfang zu schaffen und den Bau durch das künstlerische Element
zu einem unverwechselbaren Objekt zu machen.

‚Stabile der Energie’ bei EON